Donnerstag, 17. November 2011

Das waren die 44. & 45. Kalenderwochen: Umwertung der Werte?


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Woran misst sich eigentlich der Zivilisationsgrad, eines Landes? Am BIP? An der Infrastruktur? Am Bildungsgrad der Bevölkerung oder am Gesundheitszustand ...? An der Gleich-Gültigkeit, ob man als weiblicher oder männlicher Mensch das Licht der Welt erblickt oder zu erblicken versucht?
Der „Global Gender Gap Report 2011“ zeigt, dass gemessen an dieser Einheit, die meisten Länder dieser Erde nicht gut wegkommen. Island, Norwegen, Finnland und Schweden besetzen die ersten vier Plätze unter den Top 20. Während hier die Lücke der Ungleichheit bereits zu mehr als 80 Prozent geschlossen ist, belegt Deutschland Platz 11 – mit 75,9 Prozent. Die Unterschiede liegen im Kommabereich. In den Abteilungen Bildung, Gesundheit und sogar Erwerbstätigkeit sind die besten Fortschritte zu verzeichnen. Geht es aber um die Mitwirkung bei Entscheidungen in Politik und Wirtschaft tut sich – wen wundert’s - ein großer Graben auf. Weltweit haben weniger als 20 Prozent Frauen „aller nationalen Entscheidungsträgerpositionen inne“.
Und damit entscheiden mehr als 80 Prozent Männer, darüber was oder wer etwas Wert ist oder nicht.
Frauen sind wenig wert. In Indien ganz wenig; denn wenn es um die Menschenrechte von Frauen geht, belegt die größte Demokratie der Welt, Indien, den letzten Platz unter den aufstrebenden BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China). Mit den Namen „Nakusa“ oder „Nakoshi“ geradezu verflucht, werden die als „Unerwünschte“ oder „Ungewollte“ angerufenen Mädchen nur als Kostenfaktor betrachtet. Haben sie ihre eigene Geburt überlebt, übertrifft die Sterblichkeitsrate von Mädchen bis zum fünften Lebensjahr mit 40 Prozent die der Jungen. Sind sie erwachsen droht der Tod durch Schwangerschaft und Abtreibung oder durch Verbrennung; ein Mittel, um  den Ehemann und dessen Familie bei Wiederverheiratung in den Genuss einer zweiten Mitgift zu bringen. Eine Neuwertung ihrer Existenz durften immerhin 222 Mädchen erfahren, die in einem Festakt auf einen selbstgewählten Namen umgetauft wurden. Abseits vom Formel1-Rummel für starke Jungs, der das bunte Bollywood-Klischee eher zementiert, hat Bhagwan Pawar als Vertreter der Gesundheitsbehörde die Initiative ergriffen.
Wie sähe ein Messwert für die Wirtschaftsleistung eines Landes wohl aus, wenn diese Faktoren in die Gesamtkalkulation miteinbezogen würden? Wie hoch wäre dann ein neuberechnetes „Bruttoinlandsprodukt“ Indiens oder Chinas? Eine Bilanzierung von Menschenrechten, von gelebter Gleich-Berechtigung fällt schwer. Aber vielleicht kann nicht alles, was zählt in Zahlen ausgedrückt werden?
Aus weichen Faktoren können im Laufe der Zeit nämlich ziemlich harte Fakten werden. In Japan – einer etablierten Volkswirtschaft – wollen immer weniger junge Frauen heiraten. Die traditionellen Werte, vom japanischen Mann sehr geschätzt, sehen für Ehefrauen den Verzicht auf ihre Berufstätigkeit vor und ein Dasein als Hausfrau – später um die Tätigkeit als familieneigene Pflegerin für die Schwiegereltern erweitert. Resultat: junge, gut ausgebildete Japanerinnen umschiffen den Hafen der Ehe, verzichten trotz Kinderwunsch auf den eigenen Nachwuchs und bereiten der japanischen Regierung große Sorgen. Eine Zuwanderung, um die demografischen Lücken zu schließen und die Wirtschaftskraft nicht erlahmen zu lassen, kommt für die Insel nicht in Frage. Hier wird wohl ein Strukturwandel, eine Umwertung unausweichlich bleiben...
Ob Quote, drohender Fachkräftemangel oder alternde Gesellschaft - in Deutschland erlangen Frauen allmählich einen doppelten Wert: als Arbeitskraft UND Mutter. Die strikte Trennung von Beruf und Familie ist kein zukunftsfähiges Modell mehr und einige Unternehmen beschränken sich nicht mehr auf Boni, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu werben. Gefragt sind konkrete Lösungen, die dem realen Leben einer Familie entsprechen. Es ist nicht so einfach, die im besten Falle gut gemeinte Absichtserklärung der Familienfreundlichkeit nicht zur Worthülse verkommen zu lassen. Kinderkrippenplätze mit flexibleren Zeiten, individuelle Teilzeitregelungen – für Mütter und Väter – Stillzimmer, Eltern-Kind-Arbeitszimmer mit Spielecke – falls kein Babysitter aufzutreiben ist – und Besprechungszeiten, die nicht die Abendstunden in Anspruch nehmen verbinden Familienleben und Arbeitsalltag. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Rosenheimer Kaffeerösterei Dinzler machen’s vor. Gemeinsam mit Krankenkassen könnte nun noch ein Modell zur Betreuung erkrankter Kinder erarbeitet werden; denn Fieber und Bauchschmerzen sind nicht planbar.
Unterm Strich wird am Ende vielleicht gar nicht weniger erwirtschaftet, wenn nicht immer Alle 16 Stunden 7 Tage in der Woche wirbeln - sondern nachhaltiger?  Ein Blick auf die Finanz- und Eurokrise könnte ermutigen, es doch mal anders zu versuchen....

Studie: Wirtschaftliche Gleichberechtigung hält nicht mit dem Gesundheits- und Bildungsfortschritt für Frauen weltweit Schritt
Abby Berg-Hammond
    Frauen haben weniger als 20% aller nationalen Entscheidungsträgerpositionen inne
    Indien bildet hinsichtlich der Gleichstellung der Geschlechter unter den BRICS-Ländern das Schlusslicht
    ...
    Laden Sie den Bericht und die Rankings (PDF, Excel) herunter

Männersport und Mädchenleid - die Lügen der Formel-1 in Indien
Von Christoph Hein
Sie schleppen Steine. Sie arbeiten in Fabriken. Sie sind von ihren Eltern ungeliebt, sie werden missbraucht - Mädchen und Frauen haben in Indien einen schweren Stand. Denn sie kosten Geld, etwa für die Mitgift, ohne die sie nicht verheiratet werden. Das Formel-1-Rennen, die Vorfilme über ein buntes Indien mit Elefanten und Schlangenbeschwörern, sahen vergangenen Sonntag Millionen Zuschauer im Fernsehen.


Der Staat schlägt Alarm
Junge Japaner scheuen Ehe und Kinder
Bald schon werden in Japan fast 30 Prozent der Männer und jede vierte Frau ihr Leben lang Single bleiben - das hat Folgen für die Wirtschaft.
Von CARSTEN GERMIS, TOKIO
Das geht aus einer Studie des Ökonomen Masataka Maeda vom Japan Center for Economic Research hervor....

Nordbayersicher Versicherungstag in Coburg: Frauen im Fokus der Assekuranz
Beim Nordbayerischen Versicherungstag in Coburg, der am 10. November 2011 vom Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft Nordbayern-Thüringen und Forum V ausgerichtet wurde, standen Frauen im Fokus der Assekuranz.

Deutschland fehlen weibliche Fachkräfte - Familienfreundlichere Betriebe gefordert
Die Anreize sind zu gering
Rosenheim - Der Fachkräftemangel macht sich immer deutlicher bemerkbar und darum suchen Politik und Wirtschaft dringend nach Möglichkeiten, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Eine wertvolle "Ressource" wären da Mütter. Doch für die ist es in Deutschland nach wie vor nicht leicht, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Darum entwickelte sich das jüngste Arbeitsmarktgespräch der Agentur für Arbeit in Rosenheim zu einem leidenschaftlichen Plädoyer für mehr Familienfreundlichkeit in den Betrieben.

Politik:

INTEGRATIONSDEBATTE
Erdogans Sticheleien prallen an Merkel ab
Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Erdogan haben gemeinsam den 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens gefeiert. Dessen Rede zum Festakt war gespickt mit dezenten Seitenhieben zur Integration – doch die lassen die Bundeskanzlerin kalt.

VOR DEM PARTEITAG
Autor: Robin Alexander
Sogar Angela Merkel wird es zu bunt in der CDU
Mindestlöhne, Betreuungsgeld, neue Schulen – nichts scheint mehr heilig. Aber anders als ihre Kritiker vermuten, steckt diesmal nicht die Kanzlerin dahinter.

Piratenpartei
Susanne Graf, 19, Abgeordnete
Wie ein Ufo ist die Piratenpartei im Berliner Parlament gelandet. Besuch bei einer jungen Frau, die nun plötzlich 4000 Euro im Monat verdient und Politik on the job lernt.
Von Juliane Ziegler

Europas Frauen in Politik - Wirtschaft - Wissenschaft
Die Hanns-Seidel Stiftung lud in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten am 25. Oktober 2011 zu der Tagung „Europas Frauen in Politik - Wirtschaft -Wissenschaft“ ...

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik
Autor: Marcel Wollscheid
Die Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise haben das Projekt "Mit Mentoring vor Ort - Mehr Frauen in die Kommunalpolitik!" ins Leben gerufen. Politisch interessierte Einsteigerinnen werden im Rahmen des Projekts über eine längere Zeit durch eine erfahrene Kommunalpolitikerin als Mentorin unterstützt.

Bayern
Hoffnungsträger(in) gesucht
Im Zugzwang. Die CSU kann sich offenbar nicht auf einen Nachfolger von Georg Fahrenschon einigen. Das beschädigt am meisten den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer.


POLITIK: Kaum Frauenpower im Landkreis
Frauen in der Politik sind in Oberhavel die Ausnahme / Quote im Kreistag liegt bei nur 21,7 Prozent
Von Sebastian Meyer
ORANIENBURG - Politik und Frauen. Lange Zeit galt das als Gegensatz. In Deutschland erhielt das benachteiligte Geschlecht folglich erst 1919 das Wahlrecht. Doch seitdem hat sich viel geändert. Ob Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Andrea Nahles oder Gesine Lötzsch: Nie gab es in Deutschland so viele mächtige Politikerinnen wie derzeit. Im Bundestag ist momentan rund ein Drittel aller Abgeordneten weiblich.

GLEICHBERECHTIGUNG: Wenige Frauen in der Politik
Anteil weiblicher Ratsmitglieder im Fläming noch gering
Von Aglaja Adam
BAD BELZIG - Bärbel Schüler sitzt allein unter Männern. Die 52-Jährige ist die einzige weibliche Stadtverordnete in Niemegk. Seit 2008 gehört sie dem Gremium als parteiloses Mitglied an. „Mit wehenden Fahnen ist man nicht aufgenommen worden“, sagt sie. Doch der Wille, mitgestalten zu wollen, treibe sie an: „Ich sage meine Meinung.“

Baaske: Bei Geschlechtergerechtigkeit vorankommen
Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie
Frauen sollen in Brandenburger Gemeinden mehr Verantwortung übernehmen können. Dabei werden sie durch die Aktionsreihe „Gleichstellung in Brandenburger Kommunen gestalten“ unterstützt, die das Frauenministerium im Herbst im Rahmen der Gleichstellungsinitiative startete. Auf einer dazu gehörenden Tagung diskutierten heute rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer http://www.niederlausitz-aktuell.de/artikel_6_17777.php


Hauptstadt:

Im Bundestag notiert: Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
Familie/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/AMR) Das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (17/7467). Darin schreibt die Fraktion, dass der CEDAW-Ausschuss der Vereinten Nationen die Bundesregierung im Jahr 2009 dazu aufgefordert habe, einen Zwischenbericht zum Stand der Umsetzung des Abkommens vorzulegen. Die Linksfraktion fragt unter anderem, weshalb dieser Zwischenbericht bisher nicht veröffentlicht wurde und welche Schritte die Bundesregierung zur Umsetzung des Übereinkommens plant.

Regierung: Eigenständiges Rückkehrrecht für Opfer von Zwangsheirat ist Fortschritt
Inneres/Antwort
Berlin: (hib/STO) Die Bundesregierung sieht im beschlossenen eigenständigen Rückkehrrecht für Opfer von Heiratsverschleppungen eine erhebliche Verbesserung von deren Situation. Dieses Rückkehrrecht sei „integrations-, aber auch frauenpolitisch ein bedeutender Fortschritt“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (17/7382) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/7266).

Pressemitteilung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Kristina Schröder gratuliert dem Deutschen Frauenrat zum 60. Geburtstag
Anlässlich des 60. Geburtstages des Deutschen Frauenrates trifft die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, morgen (Freitag) den Vorstand des Deutschen Frauenrates und 114 Delegierte aus seinen Mitgliedsverbänden

Wirtschaft:

Frauen in Aufsichtsräten sind unterrepräsentiert und werden schlechter vergütet.
Neun von zehn Aufsichtsräten in deutschen Unternehmen sind Männer. Damit liegt die Frauenquote in den deutschen Aufsichtsgremien noch leicht unterhalb des Durchschnitts von elf Prozent in Europa – und das obwohl deutsche Unternehmen im Durchschnitt 20 Aufsichtsräte bestellen im Vergleich zu neun im europaweiten Mittel. Die Zahlen gehen aus einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Hay Group über die Besetzung und Vergütung von Aufsichtsräten hervor. Befragt wurden 431 Unternehmen in zwölf europäischen Ländern.

Künstlerinnen der Avantgarde
Im Lauf durch die Kunst hindurch
Keine Frage der Quote, sondern eine der Überzeugung: Die Düsseldorfer Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen huldigt der weiblichen Seite der Avantgarde.
Von JULIA VOSS

Heinisch-Hosek: Frauen fühlen sich oft nicht willkommen
Immer mehr Frauen arbeiten in Medienjobs, aber nur wenige schaffen es in die Chefetage, wie ein Blick in Österreichs Medienhäuser zeigt. Mit diesem Umstand setzte man sich im Tagungsprogramm auseinander. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek kritisierte dabei, dass Frauen oft nicht sichtbar genug seien: "Die Frage ist auch, wie sehr fühlt sich jemand willkommen, in eine Führungsposition zu kommen."


Verhärtete Fronten in Sachen Frauenquote
Beratungsunternehmen Centomo will mit einer Studie die Debatte versachlichen - Personalexperte Michael Zondler: "Wir sollten auf die Stimme der Praxis hören" Beratungsunternehmen Centomo will mit einer Studie die Debatte versachlichen - Personalexperte Michael Zondler: ...

Wege aus dem Fachkräftemangel
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft präsentierte neue Studie - Podiumsdiskussion
"Schon heute sind 40 Prozent aller niederbayerischen Unternehmen vom Fachkräftemangel betroffen", klagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), am Donnerstagnachmittag bei einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion im Hotel Asam.

Pressemitteilung
vbw: Mehr Chancen für Frauen in der Arbeitswelt
von Simone Michel
Brossardt: „Mehrzahl der deutschen Betriebe steht für Familienfreundlichkeit“
„Politik und Wirtschaft müssen an einem Strang ziehen, um Frauen mehr Chancen in der Arbeitswelt zu ermöglichen. Auch mit Blick auf die drohende Fachkräftelücke sind wir auf einen höheren Anteil an weiblichen Beschäftigten angewiesen. Eine staatlich verordnete Personalpolitik, etwa durch eine gesetzliche Frauenquote, ist aber der falsche Weg.“

WELT AM SONNTAG
Autor: Nikolaus Doll und Olaf Gersemann
"Wir brauchen jede Frau"
Bosch-Chef Franz Fehrenbach hält viel von weiblichen Mitarbeitern, aber nichts von Quoten. Er hält viel vom Euro, aber immer weniger davon, Griechenland um jeden Preis in der Währungsunion zu halten. Dass Deutschland in eine Rezession schlittert, schließt er nicht mehr aus


Gesellschaft & Sport:

Genderkolumne | Katrin Rönicke
Rendezvous in der Mitte
Unsere Kolumnistin möchte die Gesellschaft nicht in männlich oder weiblich unterteilen. Beide Sphären sollen sich auf Augenhöhe begegnen und gegenseitig beeinflussen
Zunächst möchte ich nachholen, diese und meine vorangegangene Kolumne in einen Zusammenhang zu stellen: Meine Kolumne  "Wo sind die Heldinnen" entstand inspiriert durch einen Blogbeitrag von Antje Schrupp, der meine Gedanken anregte, dem ich so nicht zustimmen mochte.


Über die falsche Bescheidenheit der Frau
Die Autorin Bascha Mika ist unbarmherzig zu den Frauen. Kein Wunder, dass es nur so wenige an die Spitze von Unternehmen geschafft haben, sagt Bascha Mika. Die Frauen seien einfach zu mutlos.


[...] Fußball erscheint wie eine hermetisch abgeschlossene Sphäre, auf welche die liberalisierenden oder emanzipatorischen Entwicklungen der deutschen Gesellschaft kaum Einfluss gehabt haben. Frauen, Migranten oder auch Schwule haben dort eigentlich keine Stimme. Wie kommt das?
Fußball ist eines der letzten Rückzugsgebiete für „richtige Männlichkeit“. Die Frauen-WM und deren sexistische Vermarktung durch den DFB ist ein gutes Beispiel. Birgit Prinz, die erfolgreichste deutsche Fußballerin, kam in den Hochglanzfilmchen überhaupt nicht vor. Und dabei ist sie die Spielführerin gewesen. In der Politik wären Plakate oder Filme über die Regierung ohne ihre Führungsspitze, also ohne Angela Merkel, gar nicht vorstellbar. Und das nur aufgrund ihres Aussehens. Fatmire Bajramaj, eine attraktive Spielerin, wurde dagegen immer und überall vorgezeigt. http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2011/11/01/„fusball-hat-schon-lange-seine-unschuld-verloren“_7393



Veranstaltung der Frauenakademie "Familienleben im Wandel"
Artenschutz für die Hausfrau?
Bad Mergentheim.  "Familienleben", Thema mit vielen Facetten. Die Projektgruppe der Frauenakademie Taubertal präsentierte Entwicklung und heutige Situation aus dem Blickwinkel der Frau und Aspekte aus Gesellschaft und Politik. http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/bad_mergentheim/Artenschutz-fuer-die-Hausfrau;art5642,1196191

Gesundheit und Medizin:

Erstmals Ärztinnentag auf der Medica
DÜSSELDORF (eb). In diesem Jahr wird es auf der Medica erstmals einen Ärztinnentag geben.
"Wir möchten gemeinsam mit den hoffentlich zahlreichen Kolleginnen die brennende Frage diskutieren, wie die Zukunft der Medizinerinnen aussieht und in welcher Form die steigende Zahl von Ärztinnen die Medizin und die Arbeitsbedingungen verändern", sagt die Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes Dr. Regine Rapp-Engels.

TK-Studie zeigt: Menschen sehen in schnelllebiger Welt mehr Chancen
Hamburg (ots) - Die Welt ist heute zwar schnelllebiger, aber sie bietet auch mehr Möglichkeiten als früher, sagen fast neun von zehn Befragten (87 Prozent) in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Vor allem Frauen (89 Prozent) sehen mehr Chancen in der Schnelligkeit des Alltags. Bei den Männern sind es 84 Prozent. Unterschiede gibt es auch je nach Alter: Während 81 Prozent der 18-25-Jährigen zustimmen, vertreten 87 Prozent der Senioren diese These.

BILDUNG: Frauen leben gesünder
Wittenberger Gymnasiasten forschten und diskutierten / Ergebnisse präsentiert
Von Jens Wegner
WITTENBERGE - So ist es Tradition am Marie-Curie-Gymnasium: Am Freitag findet der Tag der Wissenschaften statt, der diesmal am Abend mit einem Kolloquium zum Thema „Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Wie ist Deutschland aufgestellt im Bereich Energie?“ abschloss. Daran schließt ein Präsentationstag für Schülerprojekte an.

Ausland:

Libyen, allein mit Gott
Die Nato beendet ihren Einsatz, und das von Gaddafi befreite Land wendet sich der Scharia zu. Doch was bedeutet das?
Rebellen-Chef Dschalil kündigt Änderungen im Familienrecht an und die Rückkehr zur Polygamie
Autor: Alfred Hackensberger in Tripolis
Moderate Kräfte wurden auf Duck der Islamisten aus dem Übergangsrat vertrieben

Im Namen der Richter
Von Thomas Seibert
Die osttürkische Provinz Mardin im Jahr 2002. Mehr als zwei Dutzend scheinbar ehrenwerte Bürger, darunter Beamte, Lehrer, Soldaten und der Chef der örtlichen Landwirtschaftskammer, verschaffen sich über zwei Zuhälterinnen Kontakt zu dem Mädchen Nailan und vergewaltigen die 13-Jährige regelmäßig. Schließlich gelingt Nailan die Flucht, Anwälte nehmen sich des schwer traumatisierten Mädchens an und bringen die Täter vor Gericht. http://www.tagesspiegel.de/politik/im-namen-der-richter/5795026.html

Geschwächte Präsidentin
Ellen Johnson Sirleaf ist im Präsidentenamt Liberias für weitere fünf Jahre bestätigt worden. Rückhalt aber hat sie nur bei einem Drittel der Bevölkerung.
Von THOMAS SCHEEN, JOHANNESBURG
Ein glanzvoller Sieg sieht anders aus. Ellen Johnson Sirleaf ist zwar für weitere fünf Jahre in ihrem Amt als Präsidentin Liberias bestätigt worden, doch die Umstände ihrer Wiederwahl sprechen Bände über die innenpolitische Befindlichkeit des westafrikanischen Staates.

Chinas Geburtenpolitik
Widerstand in der Ein-Kind-Republik
Von Andreas Lorenz, Peking
Er verlor seinen Job, weil seine Frau ein zweites Kind bekam. Doch der Pekinger Jurist Yang Zhizhu fand sich damit nicht ab, verklagte die Behörden - und erntete viele Sympathien im Volk. Selbst den Funktionären in China kommen Zweifel an der Ein-Kind-Politik.
Yang Zhizhu führte ein gutes Leben in Peking: Der 43 Jahre alte Jurist unterrichtete an der Jugend-Hochschule für Politik, verdiente gut und war ein treuer Staatsbürger. Dann aber verlor er alles: seinen Job, sein Einkommen und seinen guten Ruf bei der Obrigkeit. Der Grund heißt Ruonan: ein niedliches Mädchen, das mittlerweile fast zwei Jahre alt ist und das, wenn es nach Chinas Kommunistischer Partei ginge, gar nicht auf der Welt sein dürfte.

China schickt 2012 womöglich erstmals eine Frau ins All
Hängt auch von Verlauf von kritischem Andockmanöver ab
China schickt im kommenden Jahr womöglich erstmals eine Frau ins Weltall. Derzeit trainieren zwei Frauen für eine Raumfahrt-Mission 2012, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

NACH BERLUSCONI
Ohne ihn
Ulrich Ladurner | Birgit Schönau
Italien ist nicht Berlusconi. Linke Katholiken, engagierte Unternehmer, starke Frauen: Welche Kräfte die Zukunft des Landes prägen werden.
Was haben wir gelacht über den Mann, und wie haben wir getrauert um das Land, das er jahrelang führte. Armes, geliebtes Italien! Doch nun ist Silvio Berlusconi weg, nicht aus dem Amt gefegt, sondern in einer nicht enden wollenden Agonie geschieden, im Palast der Macht ausgetrocknet, eine lebende Mumie. http://www.zeit.de/2011/46/Italien-Berlusconi/seite-1

ÖVP: Frauen sollen später in Pension
Kritik an "Zwangspensionierungen" mit 60. Kindererziehungszeiten sollen besser als derzeit angerechnet werden.
Dass das Frauenpensionsalter von derzeit 60 Jahren erst ab dem Jahr 2024 schrittweise bis 2033 auf 65 Jahre erhöht werden soll, ist der ÖVP ein Dorn im Augehttp://kurier.at/nachrichten/4312961.php

Liechtenstein
"Vielfalt durch Quoten"
VADUZ - Die Stabstelle für Chancengleichheit und die Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann laden am Mittwoch zur  Gesprächsrunde ein. Thema: «Vielfalt durch Quoten».

Die Marktmacht der Frauen wankt
Von Michael Marti. Aktualisiert am 10.11.2011
Im Haushalt fällt das weibliche Geschlecht die weitaus meisten Kaufentscheide – das war bisher die Meinung. Jetzt weiss man es besser.
Frauen shoppen gern und viel, das wollen uns Studien immer wieder vor Augen führen. So sollen Frauen fast drei Jahre ihres Leben mit Einkaufen verbringen, um genau zu sein: 25'184 Stunden und 53 Minuten im Durchschnitt. http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Die-Marktmacht-der-Frauen-wackelt/story/10439511

Donnerstag, 3. November 2011

Das war die 43. Kalenderwoche: Quoten und Werte – von Europa bis China


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Während hierzulande allen Ernstes immer noch darüber gestritten wird, ob nun eine (Frauen-)Quote bei der Besetzung eines Führungspostens zum Tragen kommen soll oder ob Qualifikation entscheidet und zwar nur Qualifikation, sehen die Diskutanten im französischen Deauville bereits über den Tellerrand. 1400 TeilnehmerInnen folgten der Einladung des Frauen-Forums und zeigten in der Frage, wie denn die "gläserne Decke" zu überwinden sei, Flagge. Der Quote wird lediglich die Bedeutung eines "Türöffners" zugestanden, der den Blick auf die Qualifikation überhaupt erst frei gibt. Ohne über Werte, Evaluierung von Kompetenz und Kommunikation nachzudenken, nützt jedoch auch das Öffnen von Türen wenig. Handlungen und Verhaltensweisen von Frauen stehen meist unter dem Generalverdacht der Schwäche. Haben Sie Erfolg, müssen sie beim nächsten Karriereschritt wiederum Beweise ihres Könnens liefern, während Männer hingegen eher mal durchgereicht werden – denn: "der kann's ja, hat er ja schon gezeigt".
Warum sollte z.B. das Denken und Sprechen in der von Frauen bevorzugten Wir-Form schwächer sein, als die eher von Männern favorisierte Ich-Version? Reflexartig wird Unsicherheit unterstellt. Kann sein, muss aber nicht. Ein Wir schließt die Meisten ein, ein Ich alle anderen aus. Vor dem Hintergrund aktueller Krisen, könnte ja mal der Blick in die Kristallkugel gewagt werden. Nur mal so zum Spaß, nur mal um zu sehen, ob und inwieweit die Entwicklung in der internationalen Finanzwelt und der EU den gleichen Verlauf genommen hätte, wären deutlich mehr Frauen an den Prozessen beteiligt gewesen – und zwar über Jahrzehnte. Das Denken in der traditionellen Größer-weiter-mehr-nach-mir-die-Sinnflut-Kategorie dürfte derzeit kaum zielführende Antworten liefern. In Frankreich haben bereits einige Unternehmen sog. weibliche Kompetenzen schätzen gelernt und lassen ihre MitarbeitER und Führungskräfte zum Thema Einfühlungsvermögen oder sogar Intuition coachen. Mehr zur Tagung und Interviews in dem sehenswerten Beitrag von EuroNews: Auch Frau steht ihren Mann http://www.youtube.com/watch?v=NmCb1tjE91M
Auf eine Umwertung der Werte müssen nun die ägyptischen, tunesischen, jemenitischen und libyschen... Frauen hoffen, konnten sie doch während des arabischen Frühlings ihre Stärken zeigen und erleben, wie sich Gleichberechtigung anfühlen könnte; denn dank Internet und Facebook hatten auch sie die Möglichkeit dabei zu sein. Mit dem gleichberechtigten Austausch scheint es nun im arabischen Herbst erst einmal wieder vorbei zu sein. Im Prozess der Neuordnung stecken wiederum Männer die Claims ab und die – immerhin demokratisch herbeigeführte – Legitimation einer islamistischen Partei in Tunesien, lässt fürchten, dass die traditionellen Werte wieder aufleben. Ob die Scharia als Grundlage künftiger Gesetze in den einzelnen Ländern Frauen zu mehr Rechten verhilft bleibt abzuwarten, fällt die Interpretation doch sehr unterschiedlich aus. Der Blick in die Kristallkugel: Wie wäre es wohl um die Auslegung des Korans, seiner Gebote und Verbote bestellt, wenn sich Musliminnen, z.B. während einer internationalen Tagung, darüber verständigen würden?
Schaut man noch weiter östlich, bis ins ferne China – nun dank Eurorettung viel näher - können einem dagegen die Tränen kommen. Während in den Glitzermetropolen die reiche und erfolgreiche Chinesin nicht den Yuan scheut, beim Erwerb von Parfum und Designerhandtaschen, scheinen Menschen weiblichen Geschlechts auf dem Land wenig oder nichts wert zu sein. Wenn ein behindertes Kind oder gar ein Mädchen das Licht der Welt erblicken will, erlaubt die Ein-Kind-Politik ein zweites Kind. Was diskriminierend und banal klingt, wird seit 31 Jahren z.T. rigoros durchgeführt. Ein Beamtenapparat achtet peinlich auf die Erfüllung der Quote und verübt damit de facto einen Genozid. Die Praxis der Zwangsabtreibung, führt u.a. zur Verschleppung von Schwangeren in Krankenhäuser, wo der sieben oder acht Monate alte – weibliche – Fötus wie ein Geschwür herausgeschnitten wird. Kommt es dennoch zur Geburt eines Mädchens, so wird die Mutter - als gute Ehefrau - in einigen Familien gezwungen, das Kind auszusetzen oder zu töten. Die Gewalt gegenüber chinesischen Frauen in Zahlen: durchschnittlich 13.000.000 Abtreibungen pro Jahr werden im Jahr 2020 zu ca. 40.000.000 Junggesellen im heiratsfähigen Alter führen, sozialer und demografischer Sprengstoff inklusive. Zudem nehmen sich, laut Statistik täglich 500 Frauen das Leben. Im Jahr: 182.500. Damit hat die Volksrepublik die höchste Selbstmordrate unter Frauen weltweit.

Wahlsieg der Islamisten: Wohin steuert Tunesien?
Alfred Hackensberger  
Was bedeutet der Wahlsieg der islamistischen Partei Ennahdha für die Rechte der Frauen in Tunesien? Was für die Wirtschaft und den Tourismus?
Zornig bin ich - und traurig zugleich", sagt Moufida Abassi sichtlich getroffen. "Die Wahlen sind eine Katastrophe." http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article2071405/Wahlsieg-der-Islamisten-Wohin-steuert-Tunesien.html

Frauen fordern Männergesellschaft heraus
von: Christina Schmitt
Frauen standen bei der Revolution in Ägypten mit in der ersten Reihe. Jetzt fordern sie in einer Männergesellschaft ihre Rechte ein .

LIBYEN NACH GADDAFI
"Scharia und Demokratie sind vereinbar"
INTERVIEW | FLORIAN GOSSY
Scharia als Basis des Rechts: Nahost-Experte Udo Steinbach glaubt nicht an einen politischen Rückfall ins finstere Mittelalter

Neustart mit Scharia
Von Kathrin Haimerl
... Und der Übergangsrat verkündet, dass er die Zukunft mit Hilfe der Scharia gestalten will. Doch wer darf sich dann noch erhobenen Hauptes bewegen?

AFGHANISTAN
Wahlen zwischen Ruinen
Afghanistans Unternehmer organisieren sich, um sich von der Politik zu emanzipieren.
Von Tilman Wörtz

400 MILLIONEN KINDER WENIGER
Chinas Regierung feiert 31 Jahre der Ein-Kind-Politik
Meilin Klemann
01.11.2011
... Unter dieser Politik wurden in den letzten 31 Jahren nach Schätzungen der "National Population and Family Planning Commission of China" 400 Millionen Babys abgetrieben.

Spannungen durch Chinas Geburtenkontrolle
Autorin: Xiegong Fischer
China verfolgt seit 30 Jahren eine strikte Politik zur Familienplanung. Zu ihrer Durchsetzung üben Behörden eine scharfe Geburtenkontrolle aus. Selbst vor Zwangsabtreibungen schrecken sie nicht zurück.

Die Tragödie der Töchter – wahre Geschichten aus China
In ihrem neuesten Buch 'Wolkentöchter' fordert Xinran unsere Aufmerksamkeit für die unzähligen weiblichen Babys, kleinen und großen Mädchen, die in China vernachlässigt, ausgesetzt oder sogar getötet worden sind und werden. Es sind wahre Geschichten, die noch immer auf dem Land in China passieren.

Und was sonst noch passiert ist.

Politik:

Auch Frauen machen Fehler. Natürlich. Auch Frauen unterliegen in Führungspositionen Zwängen – wie ihre männlichen Kollegen. Natürlich. Wie sollte frau aber damit umgehen? Misserfolge als Etappensieg verkaufen? In bewährter Manier gleich die eigene Person in Frage stellen? Oder die nüchterne Analyse des Sachverhalts und das ebenso nüchterne Eingeständnis, darüber was gelungen ist und was nicht. Schwach? Oder doch eher glaubwürdig?
In der FAS vom 30. Oktober stellt sich Tanja Gönner, ehemalige Umwelt- und Verkehrsministerin in Baden-Württemberg, im Interview der persönlichen Niederlage. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30.10.2011, Nr.43, S.7

Staatssekretär Hecken trifft den Vorstand des Deutschen Frauenrats
Am 24. Oktober traf der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Josef Hecken, den neu gewählten Vorstand des Deutschen Frauenrats. Inhalt des Gesprächs waren die wesentlichen Themen, die aktuell die Agenda der Gleichstellungspolitik bestimmen.

Missbrauchsbeauftragte Bergmann geht
Die verwaiste Stelle
Von Christian Füller
War da was? Eineinhalb Jahre lang erschütterte die Debatte über sexuelle Gewalt die Öffentlichkeit, die Bundesregierung richtete die Stelle einer Missbrauchsbeauftragten ein. Nun hat Christine Bergmann ihre letzten Arbeitstage - Nachfolge und Ausgestaltung ihrer Stelle sind völlig unklar.

SPD-Präsidium
Hoffnungen jenseits von Steinbrück
Die SPD-Führung wünscht sich Aydan Özoguz als stellvertretende Vorsitzende. Sigmar Gabriel will in der Integrationspolitik wieder Meinungsführer sein.
Von MAJID SATTAR
Aus gegebenem Anlass hatte das SPD-Präsidium am Montagmorgen einen besonderen Gast. Es handelte sich um eine aus Hamburg stammende Person, die bald offiziell in die Führungsriege der Partei aufsteigen soll, auch weil deren Vorsitzender Sigmar Gabriel Bedarf sieht, Leute mit speziellem sozialdemokratischem Hintergrund künftig sichtbarer und zahlreicher in den Führungsgremien der SPD zu installieren.

120 Jahre Erfurter Programm
Blick zurück nach vorn
von Jennifer Mansey
Wieder ein runder Geburtstag: Seit 120 Jahren heißt die Partei Sozialdemokratische Partei Deutschlands, seit 120 Jahren kämpft sie für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern – 120 Jahre, in denen Generationen für eine gerechtere Gesellschaft gestritten haben.

Wirtschaft:

Neue IBM-Chefin Ginni Rometty
Feindin der Bequemlichkeit
Ginni Rometty wird die erste Frau an der Spitze von IBM. Der scheidende Chef Palmisano gab sich Mühe, die Berufung nicht als Quotenentscheidung erscheinen zu lassen.
Von ROLAND LINDNER

Frauen als "Agenten des Geschlechterwandels"
"Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert - die Zeichen stehen auf Frau": KEB und Frauen-Union luden zu Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Ulrike Detmers ein
Landau. KEB-Kreisvorsitzende Ernie L. Egerer konnte in der Stadthalle viele Gäste zur Veranstaltung mit dem Thema "Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert - die Zeichen stehen auf Frau" willkommen heißen. Darüber referierte mit Prof. Dr. Ulrike Detmers aus Gütersloh eine profilierte Persönlichkeit, die besonders begrüßt wurde. Grußworte sprachen Josef Brunner, Schirmherr und 1. Bürgermeister, sowie Siegfried Moßandl, 1. Vorsitzender der IHK im Landkreis Dingolfing-Landau.

Bildung:

Auf UNI.DE wird diskutiert: Frauenquote – ja oder nein?
by PR-Gateway
Das Studentenportal UNI.DE fragt die Studenten: Macht eine gesetzliche Frauenquote Sinn oder sollen die Unternehmen wie bisher freiwillig bestimmen, wen sie in Führungspositionen einsetzen und wen nicht?
Der Ruf nach einer gesetzlich geregelten Frauenquote für Stellenbesetzungen in Führungspositionen wird immer lauter und tritt erneut durch ein Spitzentreffen von Politik und Wirtschaft in den Fokus. Frauen in Spitzenpositionen sind unterpräsentiert. Die Chefetagen vieler Unternehmen sind noch immer reine Herrenclubs.

Frauen für MINT-Berufe gewinnen - Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen
(PresseBox) Ilmenau, Die Thüringer Koordinierungsstelle Naturwissenschaft und Technik, kurz: Thüko, veranstaltet am 17. und 18. November an der Technischen Universität Ilmenau eine Tagung zur MINT-Motivation von jungen Frauen. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und das Hauptanliegen der Thüko ist es, mehr junge Frauen für entsprechende Studiengänge und Berufe zu interessieren. http://www.pressebox.de/pressemeldungen/technische-universitaet-ilmenau/boxid/458763

Medizin:

Besonderer Hinweis:
Ob Kopfschmerzen, Rheuma oder Herzerkrankungen; verlaufen unterschiedlich bei Männern und Frauen und werden auch unterschiedlich wahrgenommen. Ein weites Feld für Therapien und Arzneimittel!
Mehr unter: Anna Fischer. Gender in der Medizin

Kunst & Kultur:

Doris Dörrie rät Frauen zum Abschied von Träumen
Regisseurin: "Frauen irren oft Wünschen hinterher"
München (AFP) © 2011 AFP
Die Regisseurin Doris Dörrie rät Frauen als Rezept zum Glücklichsein zum Abschied von Träumen. "Wir Frauen irren oft in Wunschvorstellungen herum", sagte die 56-Jährige in einem Interview der Münchner Illustrierten "Bunte". "Wir bilden uns ein: Wenn ich zehn Kilo weniger wiege, wenn ich jünger aussehe oder den richtigen Mann finde, dann bin ich endlich glücklich. Das macht aber eher unglücklich."

Wie die Politik Ehen belastet
Kabarettabend mit Edgar und Irmi im Huttenschloss
Kabarettabend: Neuigkeiten aus Politik und Gesellschaft bringen Edgar und Irmi am Samstag, 5. November, im Huttenschloss.
(hr) Zum Kabarettabend mit Edgar und Irmi lädt die Tourist-Info am Samstag, 5. November, um 20 Uhr ins Huttenschloss. Das Kabarett-Duo aus der Rhön beleuchtet neue Entwicklungen in Politik und Gesellschaft.
http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Wie-die-Politik-Ehen-belastet;art768,6395901