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Sonntag, 13. Februar 2011

Das war die 6. Kalenderwoche: "Skandal" - 300 Jahre - Bewusstseinswandel


Eigentlich haben wir sie ja schon, die Quote. Kaum werden die Folterwerkzeuge gezeigt, schon bewegt sich etwas. Das Nein der Kanzlerin zu einer gesetzlichen Umsetzung, sollte in den Chefetagen also nicht als Freibrief zum Nichtstun missverstanden werden. Als "Skandal" bezeichnet Angela Merkel die Lage und beginnt Druck auszuüben; will sich sogar persönlich mit den Konzernführern treffen. Die Erfahrung zeigt, dass die Kanzlerin eher zum Handeln neigt als zu langen Reden. Manchmal wird ihr das sogar als Führungsschwäche ausgelegt.
Auch wer möglicherweise bei Kristina Schröder (CDU) eine nachgiebige Haltung Wirtschaftsbossen gegenüber vermutet hat, wird nun eines Besseren belehrt. In der Sendung bei Maybrit Illner wird das eigentliche Problem beim Namen genannt. Abgesehen von familienfreundlicheren und flexibleren Arbeitszeiten, kommt Mann an einem Wandel der Unternehmenskultur nicht vorbei. Denn die meisten Frauen können sich 70-80 Stundenwochen familienbedingt nicht leisten und wollen sie sich auf Kosten ihrer Familie auch gar nicht leisten.  "Präsenzrituale, Hackordnung" und "Machtgerangel" sind für sie uninteressant und können auch durch ein hohes Gehalt, einen Dienstwagen und andere Statussymbole nicht aufgewogen werden. Offensichtlich messen Frauen diesen Prestigegütern nicht den gleichen Wert zu wie Männer.
Im Interview wird die Bundesfamilienministerin deutlicher und schließt das Eingreifen des Gesetzgebers nicht aus, wenn der Prozess ins Stocken gerät. Kanzlerin, Bundesfamilienministerin und Arbeitsministerin sind sich in der Sache einig, wenn auch nicht in der praktischen Gestaltung.
Die Quote, setzt einen längst anstehenden Bewusstseinswandel in Gang. Das Selbstverständnis verinnerlichter, traditioneller Rollenmodelle – aller Emanzipation zum Trotz – wird geschleift. Die Bundesfamilienministerin bekommt das dieser Tage wohl persönlich besonders zu spüren, da die Republik immer noch über eine schwangere Ministerin staunt. Gleichgültig welchen Lebensentwurf frau heute lebt, er ist immer mit dem Makel des Unvollkommenen behaftet. Nur Mutter? Genügt nicht. Nur Berufstätige oder gar Karrierefrau? Egoismus. Berufstätige Mutter? Rabenmutter und nachlässig im Job.
Glücklicherweise wollen inzwischen viele Männer auch Väter sein und manchmal sind auch Unternehmer Väter und dann bereit und in der Lage, Strukturen zu schaffen, die Familie nicht zum Betriebsunfall werden lassen, sondern als Teil des Lebens in den Arbeitsalltag integrieren. Die Berliner Agentur dan pearlman ist 2010 mit dem Berliner Landespreis "Unternehmen für Familie" für seine Kreativität gekürt worden. Statt 80 oder mehr Wochenstunden zu arbeiten, gibt es nun eine firmeneigene Kindertagesstätte und die Möglichkeit, die lieben Kleinen mit ins Büro zu bringen, wenn die externe Betreuung ausfällt. Ist der Nachwuchs krank, bilden Home-office-Tage eine Alternative zur Krankschreibung. Es geht also. http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article12485416/Ihr-Kinderlein-kommet.html
Rainer Brüderle (FDP) – ebenfalls ein Gegner einer gesetzlichen Quotierung – orientiert sich an der Philosophie der Telekom und sieht in Familienfreundlichkeit und Frauenförderung einen Wettbewerbsvorteil. Der Wirtschaftsminister befürwortet sogar ein Gütesiegel für Unternehmen, die hier aktiv werden. Vielleicht vergleichbar zu einer ISO-Zertifizierung. Hier sollten allerdings die Personalbteilungen tätig werden und nicht Marketing. Es geht um Inhalte und eine feierlich unterzeichnete Charta könnte sich rasch als Kommunikationsgag entpuppen.
Das alles wird sich ohne Werte- sprich Bewusstseinswandel kaum nachhaltig verwirklichen lassen, jedenfalls nicht so schnell. Denn solange Platzhirscherei noch mit Qualifikation verwechselt wird, haben es Frauen schwer, manchmal sehr schwer an die Spitze zu gelangen. Bislang scheint die Quote, und sei es als Drohkulisse, erfolgreich zu sein. "Ich hasse jede Art von Quote", bekennt Professor Dr. Cornelia Niederdrenk-Felgner. "Aber ohne Quote werden wir noch 300 Jahre warten müssen, bevor es eine Gleichstellung in Führungspositionen zwischen Männern und Frauen gibt." http://www.swp.de/geislingen/lokales/geislingen/art5573,833447
Mit dem klassischen "Präsenzritual" hat der "ehemalige Politikberater" Michael Spreng bei Anne Will am Sonntagabend versucht, die Auseinandersetzung zwischen Ursula von der Leyen (CDU) und der Sozialdemokratin Manuela Schwesig in Sachen Hartz-IV auf weibliche Inkompetenz zu reduzieren und bedauert, dass nun die MinisterpräsidentEN gefragt seien. Beiden Politikerinnen wirft er vor, der "Sache der Frauen" in der Politik zu schaden. Es blieb leider nicht bei einem Versuch des Machtspielchens Frauen-können's-halt-nicht, der immer wieder an einer sehr präsenten, argumentativ gut vorbereiteten Arbeitsministerin abprallte. Wahrscheinlich durch Erfahrung klug ließ sie sich erst gar nicht darauf ein, sondern strebte immer wieder die Sachebene an; vor allem aber ließ sie sich nicht unterbrechen. Eine Strategie, die Frauen, unter Führungsmännern stets empfohlen wird. Gegenfrage: würden denn die Ministerpräsidenten nicht eingreifen, wenn bei der derzeitigen Stagnation die VerhandlungspartnerINnen, -partnER wären? Das krampfhafte Bemühen, die Auseinandersetzung zwischen den beiden Politikerinnen ausschließlich zu einem Machtkampf zu erklären, zeigt wie tief männlich dominierte Denkschemata greifen und wie sehr die öffentliche Kommunikation dadurch bestimmt wird. Natürlich spielt Macht eine Rolle und die Möglichkeit, die eigene Partei gut zu positionieren. Auffallend bleibt aber, dass selten in einer solchen Talkrunde soviel über Inhalte zu erfahren war; so dass Anne Will eingreifen musste, um von den komplexen Zusammenhängen der Hartz-IV-Regelsätze doch wieder auf den talkshowgemäßen emotionalen Faktor zuzusteuern.
Noch 300 Jahre, bis wir zur einer gleichberechtigten Wahrnehmung von Frauen und Männern kommen? Warum sollen Frauen nicht um Meinungen und Ansichten ringen? Von der Leyen und Schwesig haben sich nichts geschenkt; in der Sache nicht und auch sonst nicht. Schön wäre es allerdings, wenn Politikerinnen jeder Couleur allmählich auf populistische Statements verzichteten. Hier wäre für einen Kulturwandel und für die Wahrnehmung von Politik in der Öffentlichkeit viel gewonnen.
Aber es ist alles nicht so einfach mit dem Bewusstseinswandel.
Die Schweiz, darf sich in diesen Tagen über 40 Jahre Frauenwahlrecht freuen. Nicht jede Frau war von ihrem Recht begeistert, per Wahlschein die Politik des Landes mitzubestimmen; manche empfanden es eher als Last. Diesen Frauen hätte Bascha Mika wahrscheinlich "Feigheit" vorgeworfen. Inzwischen aber wird auch in der Schweiz über eine Quote nachgedacht, denn auch hier sind die Zustände in den Führungsetagen "skandalös". Eine schwangere Ministerin ist sowieso undenkbar.
ItalienerINen haben zwar das Wahlrecht, fühlen sich aber durch ihren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zu Sexobjekten degradiert. Für mehr Respekt und für ein dringend zu veränderndes Frauenbild gingen die italienischen Frauen am heutigen Sonntag auf die Straße.
In jedem Fall gilt es zu einem Selbstbild zu gelangen, dass den Namen auch verdient: Selbst-Bild und nicht als Projektionsfläche für was auch immer zu dienen.
"Zwei Quotenfrauen streiten über die Quote" so der irreführende Titel in der FAZ. Tatsächlich sind sie sich einig, dass eine Quote erforderlich ist – auch eine ungeliebte – um überhaupt den notwendigen Prozess in Gang zu setzen. Tatsächlich geht die Auseinandersetzung um das Selbstverständnis von Frauen und liebgewordenen Gewohnheiten.
In welcher Partei hat es frau nun leichter nach oben zu kommen? In der quotenorientierten SPD, die einen Kanzler gestellt hat, der die Belange von Frauen zu "Gedöns" erklärt oder in der CDU, die von Quoten nichts wissen will, dafür aber die erste KanzlerIN stellt.
Unter dem Motto "Heute ist ein guter Tag" lässt sich auf der Webseite von Bündnis 90/Die Grünen Einblick in verschiedene Schicksale nehmen, die ohne ein gesundes weibliches Selbstvertrauen von Mutter oder Großmutter oder auch dem eigenen gar nicht möglich gewesen wären. Zum Teil heiter und zum Teil berührend. Wenn jetzt noch die grünen Männer ihren Beitrag dort einstellen würden....  www.gruene-bundestag.de/frauentag 

Weitere Links:
In Wien werden Frauen am Frauentag für gleichen Lohn für gleiche Arbeit auf die Straße gehen.
In Ägypten demonstrieren Frauen, fühlen sich respektiert und hoffen sehr, dass es so bleibt.
Unternehmerinnen, also Frauen, die es mittels Qualifikation und nicht per Quote dort angekommen sind, wo sie sind, befürworten die Quote als notwendige Starthilfe.

Sonntag, 6. Februar 2011

Das war die 5. Kalenderwoche: indische Verhältnisse - Brüssel hilf!


Verteilung:
  • 55,7% Abiturientinnen
  • 51,0% abgeschlossenes Studium
  • 44,1% Promotion
  • 21,7% Führungsposition
  •  3,2% Vorstandsposten
  • 2,2% (in 30 DAX-Konzernen und den 100 größten Unternehmen)
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht Deutschland in Sachen Teilhabe von Frauen in den höchsten Positionen auf einer Stufe mit Indien und Russland. Sie wagte einen mutigen Vorstoß, als sie der Wirtschaft eine Quote von 30 Prozent androhte – meist im Dissens mit der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU). Nun hat die Kanzlerin (CDU) gesprochen und die gesetzliche Quote für Frauen ist erstmal vom Tisch. In enger Absprache mit Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) ist Angela Merkel mit dem Koalitionspartner in diesem Thema schnell einig geworden. Unter anderem zeigt sich hier, wie wenig tatsächliche Macht Frauen haben. Soviel vom Lager der bürgerlichen Liberalen.
 Warum müssen Diskussionen in Deutschland sofort und stets ideologisch geführt werden? Im Klartext argumentieren doch die Gegner, wie z.B. die FDP-Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger im Interview mit dem Stern: entweder Quote oder Qualifikation. Warum denn nicht Qualifikation und Quote? Wer sagt denn, dass ein Unternehmen unter den inzwischen sehr zahlreichen, hoch qualifizierten Anwärterinnen die schlechtesten nehmen muss - nur wegen der Quote. Qualifizierte Frauen brauchen keine Quote. Stimmt! Die meisten qualifizierten Frauen sind trotzdem nicht auf den Posten, die sie einnehmen könnten. Das  Argument Qualifikation versus Quote ist sehr, sehr dünn. Der Personalvorstand der Deutschen Telekom Thomas Sattelberger bringt es auf den Punkt: "Das ist nichts anderes als die Antwort geschlossener Systeme auf Eindringlinge." (Spiegel 5/2011)  
Qualifizierte Männer werden künftig diskriminiert – schwingt häufig beim Contra als Unterton mit. Folglich werden die Toppositionen derzeitig nur von den Besten eingenommen. Männliche Exzellenz wohin man schaut? Weltwirtschaftskrise? Finanzkrise? BP - Bohrinsel? Deutsche Bahn?........
Die in diesen Tagen gern zitierte Studie des amerikanischen Frauenforschungsinstitut Catalyst  zeigt, dass Unternehmen, die über einen hohen Frauenanteil im Vorstand verfügen, eine "bis zu 53 Prozent höhere Eigenkapitalrendite erzielen" (Spiegel 5/2011).
Dass Leistungsfähigkeit allein nicht genügt, um in der Karriere voranzukommen, wissen Männer ganz genau. Deswegen gibt es sie ja, die Netzwerke, die Old-Boys-Verbindungen, das sog. Vitamin B. Auch ein junger BerufsanfängER wird auf dem Weg nach oben schnell spüren, dass er ohne Beziehungen nicht auskommt. Im Gegensatz zur BerufsanfängerIN hat er nur deutlich mehr Chancen in einen solchen "Bund" aufgenommen zu werden und dann an die richtig interessanten Stellen zu gelangen, während frau ab einer bestimmten Stufe einfach nicht mehr weiterkommt.
Kurz: Frauen verfügen (noch) nicht über solche Netzwerke, die beim Erklimmen der Karriereleiter erforderlich sind. Da braucht es entweder Unternehmen und TopmanagER, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und sich tatsächlich aus eigenem Antrieb eine Quote auferlegen. Die Telekom gehört dazu, Eon, ja sogar Bosch und auch Daimler hat ja gerade die erste Frau in den Vorstand berufen und einige mehr. Immerhin! Oder es braucht eben  doch die Quote, die – wie die Erfahrung im Ausland zeigt – ziemlich rasch zu Ergebnissen führt.
Unter Frauen zeigt sich der Streit um die Quote auch als Generationenkonflikt. Jüngere Frauen vertrauen (noch) – unter dem z.T. fördernden Einfluss von Familie, Schule und Uni – auf ihre eigenen Fähigkeiten. Sie empfinden eine Quote als beleidigend. Recht haben sie! Eine Quote haben sie eigentlich nicht nötig. Eigentlich! Ältere Frauen, die in jüngeren Jahren ebenso statt nach dem Geschlecht nach ihrer persönlichen Leistung bewertet werden wollten, zeigen sich mit den Jahren ernüchtert und befürworten zähneknirschend eine solche "Krücke" (Bascha Mirka). Die jüngeren Frauen spielen den Old-Boys ungewollt in die Hände.
Denn eigentlich ist die Quote ja nicht für Frauen, sondern für Männer, die wie Josef Ackermann, eine solche ablehnen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank freut sich jedoch schon, dass in Zukunft mehr Führungsfrauen die Gremien "farbiger und schöner" machen (Handelsblatt 04./05.02.11). Führungsfrauen als Nummerngirls?
Als weiteres Argument dient häufig, das schlichte Fehlen ausreichend qualifizierter Frauen.
Der weibliche Anteil der BWL-Studierenden ist auf erfreuliche rund 50% angestiegen. Natur- und Ingenieurswissenschaften folgen in der Beliebtheit unter weiblichen Studenten und dürften vielleicht auch irgendwann die 50%-Marke erreichen, wenn nach dem Studium auch AbsolventINnen auf adäquate Chancen hoffen dürften. Während meines Grundstudiums in Chemie und Biochemie wurde meinen Kommilitoninnen und mir die Perspektive eröffnet, ohnehin nur bessere chemisch-technische Assistentinnen abzugeben. Dafür studierten wir also. Es braucht eine Menge Humor, Durchhaltevermögen und – ja und: Netzwerke. Laborleiterin? Führungsposition im Vorstand eines Chemieunternehmens? Kein Gedanke!
Die Quote könnte vielleicht auch hier einen Mitnahmeeffekt erzeugen? Da wären sie dann – die leistungsstarken Frauen, um fehlende Fachkräfte zu stellen, nicht nur in der Chefetage.
Der von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) - eher paternalistische – "Pakt für Frauen" basiert wiederum auf freiwilliger Vereinbarung, der – wenn es nicht klappt – gesetzliche Konsequenzen folgen sollen. Wieder reden Männer über Frauen und ihre zukünftige Rolle in der Welt. Ein Klassiker! Die Bundesregierung will nämlich zuerst mit den Vorständen der großen Unternehmen in einem Gipfel über das Thema beraten. Wie viele Frauen da wohl dabei sein und mitreden werden?
Bleibt alles wie es ist, nämlich bei der freiwilligen Selbstvereinbarung, ohne wirklich spürbare Konsequenzen, dann dürfen wir mit einem durchschnittlichen Zuwachs von ca. 1% in 10 Jahren bei der weiblichen Besetzung der höchsten Posten rechnen. Ein Frauenanteil von 40 % und einige damit einhergehende Veränderung dürfte ich dann nicht mehr erleben und meine Vizetochter könnte schließlich im Alter von 62 endlich jubeln.
Die Beharrungskräfte in diesem Land sind groß. Brüssel hilf!!

Aber es geht aber auch anders:
Männer verzweifelt gesucht. http://www.welt.de/politik/deutschland/article12461429/Fuer-diese-Jobs-werden-Maenner-verzweifelt-gesucht.html

Weiteres zum Thema:
"Was die Quote angeht, bin ich hin- und hergerissen", sagt Ulrike Zeidler, die seit 2008 im Rathaus die Verdener Stadtplanung verantwortet.
 http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis+Verden/316988/Verdener+Chefinnen+kommentieren+Frauenquote.html

Die Angst vor der Frauenquote
http://www.welt.de/debatte/article12458448/Die-Angst-vor-der-Frauenquote-sorgt-fuer-Bewegung.html

Renate Künast bekennt sich...
http://www.bild.de/BILD/politik/2011/02/06/renate-kuenast-interview/ich-bin-eine-quotenfrau.html 

FIlm:
Hüllen, Dokumentarfilm von Maria Müller (CH 2010) erscheint im Kino
Lobende Erwähnung
Filmfestival Max Ophüls Preis 2011, Saarbrücken
Wettbewerb Dokumentarfilm
Begründung der Jury
Der Film erzählt die Geschichte von Emel Zeynelabidin, die als Ehefrau, Mutter von 6 Kindern, Kämpferin für den ersten islamischen Kindergarten in Deutschland nach über 30 Jahren entscheidet, ihren Schleier abzuwerfen. Sensibel liebevoll und vielschichtig erzählt der Film, was dies für Emel, ihren Ehemann, ihre Mutter und ihre Tochter bedeutet....

http://www.huellenfilm.ch/